Greiz

 

Tannenbäume zum sechsten Mal in der

 

Greizer Neustadt verbrannt

 

 

Die Feuerwehrleute sorgten dafür, dass die Flammen ständig loderten

 

Der Weihnachtsbaum auf dem Greizer Markt gehörte ohne Übertreibung zu den schönsten der vergangenen Jahre. Am Sonnabendnachmittag fand auch er während der Verbrennungsaktion in der Neustadt sein jähes Ende. Zum sechsten Mal hatte der Feuerwehrverein der Greizer Stützpunktfeuerwehr dieses Spektakel organisiert. Bevor der aufgetürmte Haufen ausrangierter Tannenbäume aus dem Stadtgebiet auf dem Gelände an der Oskar-Sala-Straße von den Feuerwehrmännern angezündet wurde, konnten sich die Kameraden mit einer Rostbratwurst stärken. Natürlich gehörte auch ein heißes Getränk dazu, schließlich zeigte das Thermometer minus sechs Grad Celsius an und der eisige Wind ließ die gefühlte Temperatur noch etwas kälter erscheinen.

Die 25 Feuerwehrleute der Einsatzgruppe und die sechs Kinder der Jugendfeuerwehr hatten alle Hände voll zu tun, um die lodernden Flammen bei Laune zu halten. Ständig schleppten sie Tannenbäume an, um sie dann im hohen Bogen ins Feuer zu werfen. Den Kindern der Jugendfeuerwehr machte das unter Aufsicht der Feuerwehrleute ganz besonders großen Spaß. Einer der Jüngsten war Ludwig Dörre, der bereits zum zweiten Mal bei diesem Event mit Hand angelegt hat. „Es ist schön hier dabei zu sein und Sachen zu machen, die sonst nur die Erwachsenen tun“, sagte er begeistert. Auch Tom Wilde gehörte wie im vorigen Jahr zu den Kindern der Jugendfeuerwehr, die von den Leuten die Tannenbäume entgegen nahmen und zum Feuer trugen. Andere sorgten dafür, dass die kleinen wärmenden Feuerstellen neben den bereitgestellten Tischen und Sitzgelegenheiten, die die zahlreichen Besucher zum Verweilen einluden, ständig Nachschub erhielten. Zu den zahlreichen Besuchern gehörten Gisela und Volker Bender, die aus den alten Bundesländern kommen seit einem Jahr in Greiz wohnen. „Diese Veranstaltung ist eine gute Sache, überhaupt wird in Greiz in Sachen Kultur viel auf die Beine gestellt. Ich fühle mich hier sehr wohl“, erklärte Volker Bender, ein echter Kurpfälzer, wie er betonte. Seine Frau ist ursprünglich gebürtige Greizerin. Jetzt lebt das Ehepaar in ihrem Elternhaus. Sie finden es ganz besonders gut, dass die Erlöse aus dem Verkauf der Roster und Steaks, von Glühwein, Kinderpunsch sowie weiteren alkoholfreien Getränken der Arbeit des Feuerwehrvereins zugute kommen. Wie in den zurückliegenden Jahren wurden die Stände von Mitgliedern des Feuerwehrvereins aufgebaut und betreut.

Das Vereinsmitglied Wolfgang Zimmermann hatte an seinem Stand sogar Zuckerwatte angeboten. Die große Anzahl der Besucher bewies abermals, dass die öffentliche Tannenbaumverbrennung gut angenommen wird und auch künftig weiter durchgeführt werden sollte.

 

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C. F.


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