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Veröffentlicht am 6* . September 2017

Foto: R. Dick
Der Zahn der Zeit nagt auch an der Elsterberger Burgruine...
Vielerorts hat die Natur vor wenigen Tagen "verrückt gespielt". Es gab zahlreiche Schäden und nicht wenig Todesfälle. Da ist Elsterberg noch "mit blauem Auge" daon gekommen. Die Medien berichten noch heute deutschlandweiit und z.T. weltweit darüber.
Auf der denkmalgschützten Burgruine gab es zum wiederholten Male einen Erdrutsch, besser gesagt einen Mauerabgang an der Ringmauer mit Blickrichtung auf den Sachswitzberg. Ein durchaus mächtiges Mauerstück mit Steinmassen und Erdematsch löste sich und rutschte in die darunterliegende Etage, rund 20 m vom Ehenmal entfernt. Es kam zum Glück niemand zu Schaden. Die Schadstelle wude abgesperrt und Kontakte zum Dankmalschutz u.a. aufgenommen.

Dick-AKTUELL berichtet weiterhin über den Schadensfall.
  Flagge: Vogtland-Kreis

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Veröffentlicht am 6. September 2017: Informationen zum Mauereinsturz ergänzt Wolfgang Haupt
http://Informationen zum Mauereinsturz ergänzt Wolfgang Haupt

Informationen zum Mauereinsturz ergänzt Wolfgang Haupt
hier zwei Bilder Vom Mauereinsturz an der Mauer links neben dem Ehrenmal. Das war kurz nach dem Kellerfest bei dem Starkregen. Meiner Meinung nach ist der Regen nicht die einzige Ursache. Viel schlimmer wirkt sich der Pflanzenbewuchs an den Mauern aus. Das ist ja auch auf den Bildern ersichtlich. Die Pflanzen entziehen dem Mauerwerk die Feuchtigkeit und zerstören mit ihren Wurzeln die Mauern. Es ist also höchste Eile geboten, um soche Pflanzen von den Ruinenmauern zu entfernen. Ich wies bereits in meiner Studie von 2008 darauf hin. Auch zwei Profesoren haben bereits vorher in unterschiedlichen Studien über die Burgruine auf die zerstörenden Auswirkungen des Mauerbewuchses hingewiesen. Auch an der Königswand hat der Efeu bereits sehr viel Mauerwerk überdeckt. Sie ist ebenfalls stark gefährdet. Die Feuchtigkeit ist nicht der schlimmste Feind unserer Burgruine, es sind die Pflanzen, die an und auf den Mauern wachsen.
Foto: Wolfgang Haupt